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Mittwoch, 30. November 2011

Fototagebuch - Teil 7 - Cruz de Ferro

Teil 7 - Cruz de Ferro

Heute solls zum Cruz de Ferro geben, dem höchsten Punkt meiner Reise. Auf auf!


Vorbei an 100 Metern solcher Holzkreuze und ähnlicher religiöser Zeichen.


Noch lange nicht oben - aber trotzdem in Posierlaune: Mein Cap!


Teil-Aussicht nach den ersten Aufstiegen.


Sehr motivierend, wenn man solche Steine wie folgende auf dem Weg zufällig fand:


Braut sich da was zusammen?


Keep Going Amigo!


Ne, da braut sich nix zusammen. Das Land liegt vor mir!


Ab kurz vor Cruz de Ferro dann mal wieder mit Rhea zusammen.


Am Cruz de Ferro.

Zufällig entdeckt: Ist das ne fette Kakerlake?


Beim Abstieg, vorbei an Sven, nem ehemaligen Pilger, der jetzt eine alternative, kostenlose Pilgerherherberge anbietet. Das allerdings funktioniert hier völlig ohne Strom etc - und ist mir dann auch ein wenig zu heavy, weswegen ich es lieber vorziehe, meine nächsten Ziele anzuvisieren.


Svens Hund. Ein sehr aktiver Typ!


Rhea rennt voraus!


Und ich muss doch fotografieren!


Ja, ich find fotografieren eindeutig besser als rennen.


What a wonderful world...


Sehr schöner Pass. Auf dem Berg entlang, links und rechts gehts schön runter. Solche Wege hab ich, bei der Anreise im Flug, viele gesehen, ob die allerdings wirklich alle zum Jakobsweg gehören, kann ich nicht einschätzen.


Nach da hinten will ich!


Nach einem Teilabstieg nach oben fotografiert. Ich mag solche Abstiege echt, bin da sehr schnell. Hier hab ich allerdings Scott zum zweiten Mal gesehen, der hat sich, mit seinem Bein, das nicht mehr richtig funktioniert, damit echt schwer getan. Hilfe wollte er aber nicht annehmen.


Jetzt nen Fußball!


Abstieg. PS: Hab gehört, sobald der Fc Bayern nicht mehr in den Top 2 in der Bundesliga ist, beginnt für ihn der Abstiegskampf. Stimmt!


One Love. One Heart.


One Bob. One MaxiMucho.


Mahnmal, das daran erinnert, dass vor ein paar Jahren an diesem Platz ein Pilger-Radfahrer zu Tode gekommen ist.


Meine Herberge für heute. Schaut nach Luxus aus!


Naja gut. Lassen wir das mit Luxus.


Und heute muss auch etwas getan werden, was mir schon ein wenig schwer fällt. Aber es führt kein Weg daran vorbei:


4 Festivalbändchen von 2010 (RaR) + 2011 (RaR / Southside / Splash).

Runter damit. Schon jetzt hat die Sonne meine Haut sehr verändert, ab sofort soll sie dies wenigestens gleichmäßig tun!


Mal sehen, ob diese Strategie ab morgen wirklich auf geht.

Mittwoch, 23. November 2011

Fototagebuch - Teil 6 - Wind und Wetter

Teil 6 - Wind und Wetter


Alles wollte ich mal ausprobieren. Deswegen gings am nächsten Morgen mal sehr früh raus: Halb 7 war ich auf der Strecke. Im Dorf halfen mir die Straßenlaternen, damit ich den Weg finden konnte. Außerhalb hingegen war das schon etwas schwieriger.



Doch nachdem die ersten Kilometer gegangen waren, war dann auch die Sonne .. naja, gut .. der Nebel aufgezogen und die Nacht vergangen. Heute sollte eine leicht hügelige Etappe auf mich zukommen.


AntZeit-Feeling!


Früher war das mal ne Straße. Früher, als Asterix und Obelix Spanien bereisten!


Das Cap auf meinen Pilgerstab aufgespießt sollte ab diesem Zeitpunkt mein Kennzeichen auf Bildern sein.


Vor mir lag Astorga bzw. dessen Vororte. Mein Pilgerführer erzählte, dass man an diesem Punkt eine wunderbare Aussicht hat. Natürlich bei schönem Wetter, damit konnte ich allerdings nicht dienen.



Erkennt man den Höhenunterschied? Wenns bissl gemütlicher wäre, wärs eindeutig ein Fall für Rollerfässla. Wer Rollerfässla nicht kennt, ist wohl kein Bamberger! :)


Anhaltender Nieselregen machten es notwendig, zum ersten Mal das Regencap anzulegen. Die roten Flecken in meinem Gesicht sind übrigens Sonnenbrand von den Vortagen.


Früher war mal links der Weg, ist aber überflutet, also hat man die alte Brücke wieder benutzt. Kein Problem!


Unfassbares Spektakel hier. Eine Brücke über nen Bahngleis. Ich glaube echt, diese Brücke ist ne Art in die Praxis umgesetzte Diplomarbeit, die schlecht bewertet wurde. Mehr Material kann man unmöglich einsetzen, um einen kleinen Übergang zu bauen!


Angekommen in Astorga, es ist erst Mittag und ich halte mich kurz in einer Pilgerherberge auf und schaue hinaus in den Regen.


Der große Aufenthaltsraum hinter mir. Abends ist hier wohl Einiges los!


Schön gemacht!


Und wieder raus aus Astorga.


Hier hätte ich ein wenig ranzoomen müssen, vielleicht erkennt mans aber auch so: Ein einfach in die Prärie reingestellter Platz, auf dem, meiner Meinung nach, Fussball gespielt wird. Also nicht gerade, aber allgemein. 2 Mauern dazu. Keine Ahnung, vielleicht irr ich mich auch total - allerdings hab ich das öfter gesehen. Fragt mich nicht, was es damit auf sich hat!


Auf gehts, Pferdchen. Trag mich ein Stück!


Nach Vorne.


Nach Rechts.


Nach Hinten.


Nach Links.

Auf Deutsch: Ohne Wegmarkierungen, Muscheln etc wäre man ziemlich aufgeschmissen!


Aber mir gehts eigentlich gut.


Schönes Foto. Hinter dem Horizooont gehts weiter. Ein neuer Tag!


Von Pilgern erstellte Wegmarkierungen auf dem Weg. Die fand ich klasse!


Die Umgebung sowieso.


Jetzt nochmal den Berg rauf.


An ein paar Ruinen vorbei. Also wie immer praktisch.


Ab und zu musste man natürlich auch in ne Ruine reinschauen. Man ist ja neugierig.


Dann aber lieber schnell wieder den Markierungen folgen.


Bis man dann abends in seiner Herberge ankommt. Dieses Mal ein ausgebauter Dachboden, einfach, aber trotzdem bequem.


Und nun: Schlafen!