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Donnerstag, 31. Mai 2012

Rock im Park

Die Vorzeichen stehen schlecht.
Aber das stehen sie ja oft.

Ein Festival wartet auf mich.
Aber das tun sie ja oft.

Na wenn das mal kein Massaker-Wochenende wird.

Ich  melde mich hiermit auf jeden Fall bis Montag/Dienstag ab!
Schönes Wochenende Euch allen.

Deine Eltern sind stolz

Schönes Fan-Video zu nem richtig guten Lied.




Durchschnittlich 75 Jahre bleibt mein Geist auf dieser Erde
Also nutz ich den Beat und Rap damit ich nicht so schnell vergessen werde
An die ersten Jahre erinnerst du dich erst fuer sehr viel Geld beim Therapeuten
Ein stark zerstörter verrückter Doktor der dir erklärt was sie für dich bedeuten
Bis zur Pubertät lebst du in einer leider später nicht mehr existenten Realität
In der das Leben aus Ehrlichkeiten, Spielen und jeden Tag immer Neuem besteht
Doch dann beginnt die bekannte Suche nach dem wie und warum?
Du fühlst dich jeden Tag ein bisschen schlauer aber bist aus der Sicht von heute sehr dumm
Sieh dich um, nicht nur in Schwarz-Weiss, und erkenne Details, Übergaenge und Nuancen
Hör dich um aber filter, sei nicht stumm wenn du denkst das du dran bist und nutz jede Chance
Halt die Balance und wandere auf dem Grad, mal verarsch und mal wirst du verarscht
Die Prüfung ist verdammt hart, denn Messers Schneide ist haarscharf
Es folgt eine Ausbildungsphase, irgendwann merkst du du machst mindestens zwei
Eine berufliche und eine innere Reifeprüfung für den Geist
Welche die wichtige von beiden ist brauche ich hoffentlich nicht zu erwähnen
Denn die eine ist für dich, die andere für dich im System
Warum sind deine Eltern stolz je härter und je mehr Stunden der Sohn malocht
Und nicht traurig dass er ihnen folgt und so seine Energie nur verroht
Er verdient jetzt ordentlich Geld, hat nur keine Zeit es auszugeben
Er geht morgens los und kommt erst abends wieder, na was für ein Leben
Doch trotzdem schafft es diese riesige Maschinerie
Uns ein Leben lang einzuflechten und uns weiss zu machen
Ein Leben von dem man träumt klappt so nie
Man zieht resigniert den Hut und wartet auf den Regen
Ob ich heute blau mache? Du das muss ich mir schon drei mal überlegen
Im einmal-im-jahr-Urlaub erinnert einen die Sonne an das was man sich mal vornahm
Aber man macht lieber die mitgenommene Arbeit, als sich einfach mal ein Horn an
Laptop unter der Sonnenliege, fürs World-Wide-Web
Und nie ein bisschen Ruhe, sogar auf einer Jagd wird weniger gehetzt
Du arbeitest aufs Wochenende, auf den Sommerurlaub und dann auf den Lebensabend
Dort willst du dich ausruhen und zwar nicht ohne Geld zu haben
Komm schufte als Flucht vor der Familie, oder eifrig aus Gier
Und scheiss drauf, dass du den Blick aufs Wesentliche verlierst
Mich machst du aggresiv, du tust mir leid, ich dir wahrscheinlich auch
Ja reg dich auf, wenn ich mal 3 Monate nicht jobbe und trotzdem viel Rauch
Und mir den Bauch voll schlage, wie ne fette Made im Speck
Wie du über meinen dauer Mini-Kontostand lachst und auf einmal in den Schulden steckst
Ob arm oder reich, am Ende liegst du in einem Bett
Bist bösartig zu den Schwestern, oder dankbar und nett
Du wirst intravenös ernährt und kriegst nicht mal mit wenn du kackst
Deine Nachkommen warten und streiten um eventuelle Kohle, die du noch hast
Doch dann kommt Gevatter Tod, der unbeeindruckt
Von deinem Vermögen dich nochmal beguckt
Und dann abrupt dein Leben nimmt mit einem leichten, ganz leichten Druck.

Montag, 28. Mai 2012

23.03.2011 - Amberg - Habanna Club - Mein erster Nicht-Rap-Text (14)

Lets go, Amberg, lets go!

Ein weiteres Mal einen Slam außerhalb von Franken besuchen! Hört sich gut an – blöderweise ist damit dann immer ewige Zugfahrerei verbunden. Aber ok, glücklicherweise bin ich momentan seltener mit dem Zug unterwegs, weswegen ich an all den kleinen Aufgaben, die man eben auch von unterwegs erledigen kann, im Zug bastle!
Die Hälfte der Zugfahrt zum Austragungsort, ab Nürnberg, waren dann auch ne ganze Menge anderer Leute dabei, so dass es gar nicht langweilig werden konnte. Dazu noch 2 Mädels, eine von ihnen hatte ihren ersten Slam, die an dem Tag ihre letzte Abiprüfung erfolgreich hinter sich gebracht hatten und dementsprechend schon in Feier- bzw. Trinklaune waren, es gibt langweiligere Zugfahrten! Ein längeres Gespräch über Teilzeitvegetarismus, Testhörerdasein und finales Testen meines Textes später waren wir dann auch schon im „Habana Club“ in Amberg.
Anfangs sollte die Konstellation der Slammerauftritte ganz anders sein: 3x3 Slammer, jeweils der 1te kommt dann anschließend ins Finale. Die Chancen für die Außenseiter sind also immens gestiegen, da das Losglück ja entscheiden konnte, dass jeweils die Unerfahrensten gegeneinander und die Erfolgreichsten schon in der Vorrunde aufeinander treffen könnten.
Tja, leider hat sich die Moderatorin aber dagegen entschieden. Schade eigentlich!
Für  mich war der Slam an dem Tag nicht nur besonders, weil ein Mädel aus den hinteren Reihen geschriehen hat, dass ich wie Eliah Wood ausseh (was ich absolut nicht nachvollziehen kann!), sondern auch, weil ich nun zum ersten Mal einen Text dabei hatte, den ich auch rein für einen Slam geschrieben hatte. Und ich war gespannt, wie er ankommen würde, wie ich ihn vortrage, was ich dabei fühle, wenn ich oben steh.
Losglück hatte ich dann ein weiteres Mal, nach dem letzten Slam im Amberg, in dem ich die Vorrunde erfolgreich überstanden hatte, verminderten sich dieses Mal die Chancen, dass das Publikum mich weiter wählen sollte, als der doppelte fränkische und bayerische Meister in meine Gruppe gelost wurde. Er hat den Gruppensieg dann auch an sich gerissen, relativ eindeutig meiner Meinung nach. Aber gut, Erfahrung und großes Repertoir an Texten ist bei nem Slam Gold wert.
Ich hab zu meinem Beitrag (namens „Die Legende der Elfen“) dann ein paar Leute befragt, die sich leider teilweise widersprochen haben. Verbesserungsvorschläge waren, dass ich es auswendig können müsste und es dann schon ne Bombe sein könnte, weil man dann mehr Gestik reinlegen könnte – andere fanden meine rhytmischeren, typischen HipHoptexte mit fester Systematik besser, da keine wirklichen Überraschungen vorhanden sind, das Publikum nicht aus dem Takt gerissen wird etc. Meine Meinung dazu: Hmpf! Ich glaub, der Text hat auf jeden Fall Verbesserungspotential, ob er unbedingt in typischen HipHopStyle umgeschrieben werden muss, glaub ich nicht. Vortrag ist aber wichtig, weswegen ich beim nächsten Mal entweder viel mehr auswendig können muss – oder eben doch die Alternative des Umschreibens und dann erst auswendig lernen vorziehe. Wahrscheinlich das. Aber ich fands ok so.
Eine Erfahrung, die mich sicher nicht zurück wirft. Ich bin gespannt, wie sich das bei mir entwickelt!
Lustigster Auftritt des Abends waren dann sicher die 2 Abi-Mädels, die auf der Bühne, sehr betrunken, erstmal erzählten, dass sie seit 12 Stunden Feiern würden und dass der Staat ein ziemlicher Trottel sei, wenn er ihnen Abitur gebe etc. 7 Minuten hatten sie, 6 Minuten dauerte dieses Intro, den Text, den sie dabei hatten, konnten sie dann noch kurz anreißen, mehr nicht.
Sicherlich wurde aber über und mit ihnen an dem Abend in diesen Minuten am meisten gelacht – auch wenn ich einige Leute um mich rum beobachtet hatte, die es absolut unangebracht fanden, dass so was passiert. Aber hey, das ist Slam. Jeder hat seine Zeit – und es gab scheinbar in Bayreuth auch schon jemanden, der pseudointelligent rechtes Gelaber von sich gelassen hat. Ist übrigens letzter geworden mit der Wertung 5x 1 Punkt. Weniger geht nicht.
Im Finale standen sich dann Paddi und Osama mit meinem Gruppenersten gegenüber, erstere konnten den Slam für sich entscheiden. In Amberg gibt’s für den Gewinner immer ein „Kräuterwichtel“, was ich sehr geil finde. Irgendwann möchte ich auch mal gern so etwas haben. Ist im Endeffekt nur ne kleine Tonfigur – aber trotzdem ..

Weiteres aus der letzten Zeit:
1. Eine 3-Minuten-Reporate zum Frankenslam, der vor paar Wochen war:
http://rapidshare.com/files/454827519/Frankenslam_2011.wmv
Vielleicht ist ja jemand daran interessiert!
2. Ich hab heute gemerkt, dass ich nun „schon“ knapp ein halbes Jahr im Poetry-Slam-Biz bin! 25.10.2010 war mein erster Slam, nun ist schon wieder April 2011. Vielleicht hab ich ja mal Lust, meine Einschätzung der Slammer, der Szene, meine Meinung zu Außenseitern, Meisterschaften, der Slamily allgemein, Texten, Subjektivität, Publikum, Unterhaltung und anderen angrenzenden Themen demnächst zu Papier zu bringen. Vielleicht!

PS:
Aus dem offiziellen Bericht über den Amberg-Slam:
Dritter im Bunde war (ich), der sich mit einer hochromantischen Geschichte über die Legende der Elfen und Fernliebe versuchte. Nach eigenen Angaben war das sein erster Nicht-Rap. Darf ruhig so weitergehen!
Noja. Ich komm bei der Berichterstattung irgendwie nicht so gut weg in letzter Zeit, find ich!
Woran das liegt? Weiß nicht.

Sonntag, 27. Mai 2012

Der Bayerische Rebell

Hans Söllner - Der Bayerische Rebell

Kann wohl nicht jeder von Euch verstehen.
Aber auch an der Sprache wirds wohl nicht liegen.

Eine Dokumentation, schon vor einigen Jahren gedreht, über Hans Söllner,
eine deutsche (bzw bayerische) Reggae-Revoluzzer-Freidenker-Legende.

Samstag, 26. Mai 2012

Wenn die Wolken sich zuziehen ...

"Ich dachte, ich schaffs alleine, ohne einen .."

16.02.2011 - Forchheim - Rock Cafe - Titelverteidigungsversuch

Die Ankündigung zum Slam:
Ganz spontan featured, Hipp Hopp Talent aus Nürnberg: Neftali
Außer kann er so knapp nach Valentienstag ein paar Liebesschnulzen abfeuern wie ich ihn kenne^^

Aus den entferntesten Regionen Deutschlands, begeben sie sich auf eine beschwerliche Reise voller Gefahren nur um bei uns zu sein:

- Marvin Suckut: Bisher haben es nur Gerüchte über einen großartigen Poeten aus Konstanz nach Franken geschafft aber jetzt kommt endlich auch sein Körper samt Gehirn und Stimmbänder. Jipiiiiiiiie!

- Catherin de la Roche: Die Kölner Liedermacherin kann auch ohne Gitarre und das beweist sie auf den Slam Bühnen Deutschlands und im Februar auch bei uns. Sie mal bei Youtube zu suchen lohnt sich, denn man findet Songs die echt bewegen!

- Daniel Wagner: Der deutsche Vizemeister sieht aus wie Katharinas Cousin... sagt sie.

Aber auch von näherher nehmen die Poeten den Kampf mit der Bahn auf:

- Matthias Schmitt: Titelverteidiger des letzten Slams. Er verbannte als fast Rooki mit seinen ergreifenden Texten den deutschen Vizemeister auf den forchheimer Vizeplatz und machte sich damit in Forchheim und in meinem Herzen mit einer unglaublich gänsehautigen Finalabstimmung unvergesslich.

- Armin Neitzel: Selbst seinen Tod würde er perfekt ausperformen.... urrrrrrrrrrrrggggggggggasaaarrrrggguaararrararararararaggggggggggg

- Paddi: Der Ansbacher ist Rock pur !

- Svenja: Hat die ersten Rockie Blutstropfen vergossen und ist abgehärtet bei ihrem 2ten Auftritt bei uns.

Und ohne sie wärs kein Forchheimer Slam... unsere Lokalmathadoren:

- Sage Dragon: Gefühlvolle Zeilen für die Seele.

- Fräulein Fee: Zuletzt im Team auf der Bühne zu sehen, doch nun folgt ihr erste Einzelauftritt. Wir dürfen gespannt sein.


Auf geht’s also, zum zweiten Mal in die Hölle des Löwen. Nun mit Auto und ner Bamberger Slammerin, die sich nach ihrem Slam im Morph zum zweiten Mal auf die Bühne traut.
Ne richtig coole Sache an den Slams, dass man eigentlich immer neue Leute kennen lernt, egal ob es die Slammer sind oder das Publikum, das teilweise echt offen auf einen zukommt.

Andrerseits krieg ich an dem Abend aber auch die ersten „Star-Allüren“ mit: Leute, die 5 Minuten vor Slam-Start anrufen und absagen wollen, weil sie jetzt schlafen müssten, der gestrige Abend wäre einfach zu hart gewesen. Und das, obwohl sie Fahrtkosten en masse bekommen inclusive gestellte, private Übernachtungsmöglichkeit. Den Ärger vom Moderator konnt ich zwar nachvollziehen – andrerseits hat ers in dem Moment auch übertrieben. Ärgerlich, jup – aber der SlamAbend war dadurch noch nicht gefährdet, weil ja noch 8 andere Slammer zur Verfügung standen. Wenn allerdings keine 10 Leute eingeplant gewesen wären, dann kann ein Abend wegen solcher Eskapaden schnell mal kaputt gehen. Tz. So einen Slam zu organisieren kann also echt Nerven kosten.

Der erste wirkliche Slam heute, vor dem ich gar keine SMS als Unterstützung bekomme.
Heute gibt’s keinen Traubensaft. Vielleicht auch deswegen ist der Abend dann insgesamt nicht so „erfolgreich“. Ich flieg in der Vorrunde raus, im Finale verliert allerdings der Vizemeister dann wieder – gegen einen Konstanzler, der mit einer wissenschaftlichen Interpretation von „Dreh den Swag auf“ das Publikum nicht nur leicht zum Lachen bringt.
Glück gehabt. Und ich dachte schon, ich wäre langsam kein Außenseiter mehr!

Donnerstag, 24. Mai 2012

Erziehung und Umwelteinflüsse

JETZT aktualisieren (damit es nicht mehr funktioniert)

Hola Ihr!

Es funktioniert wieder!
Na gut, da gibts schon die Kehrseite auch: Das wird nur vorübergehend sein.
Ich hab nun meinen Browser aktualisiert, leider wird er trotzdem nicht unterstützt.
Allerdings hab ich jetzt eine Möglichkeit gefunden, um auf meine bisherige Blogger-Oberfläche, die einwandfrei läuft, wieder umzuschalten.

Hab jetzt dauerhaft die Meldung hier:

Die alte Blogger-Oberfläche wird in den kommenden Monaten entfernt. JETZT AKTUALISIEREN
Aber zumindest funktioniert es erstmal wieder alles. Es spricht also nichts dagegen, weiter zu machen und täglich etwas zu posten! Schön, oder? Geteilte Freude ist doppelte Freude.
Na dann schauen wir mal, wie sich das alles hier entwickelt ...

Mittwoch, 23. Mai 2012

Sind wir nicht alle ein bisschen ... gestresst?

Und was passieren kann, erzählt Euch Bizzy Montana.



Man muss es wohl einfach nur unter Kontrolle haben, egal wieviel Stress um einen herum existiert.
Unter Kontrolle haben.

Montag, 21. Mai 2012

Nicht mehr als nur ein Zeichen




Ich brauch ein Zeichen
Etwas, dass mir sagt
"Junge, wird schon, es wird reichen.
bald kommt dein Tag, dann wird es sich zeigen.
Warte und sei stark."
Ich brauch ein Zeichen

Freitag, 11. Mai 2012

Zwangspause

Pause.

Ja, in den letzten Wochen war hier nichts los.
Nicht allerdings, weil ich den Spaß am Bloggen verloren habe,
sondern weil blogger.com, worüber hier dieser Blog gelaufen ist bzw. läuft, alles Mögliche umgestellt hat und ich plötzlich so rein gar nichts mehr machen konnte, da mein (zugegeben veralterter) Browser nicht mehr unterstützt wurde.
Da dieser Post allerdings jetzt erstellt werden konnte, seht Ihr, dass es voran gegangen ist.
Mein Blog bleibt hier. Die Mauer muss weg.
Demnächst mehr, wenn ich auch die restlichen Hürden übersprungen hab.
Es kann sich nur noch um Tage handeln. Hoffe ich.