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Mittwoch, 26. März 2014

Der schnellste Meister aller Zeiten

Dass die Münchner jetzt ganz oben stehen, dass sie dabei sind, eine Ära zu prägen, ist das Ergebnis einer wohl überlegten Entwicklung, das Ergebnis einer klugen Reaktion auf den Verlust der Macht. Fünf Jahre ist es her, da verlor der FC Bayern sein Viertelfinale in der Champions League beim FC Barcelona sang- und klanglos mit 0:4. Es war eine Demütigung, kurz darauf musste Trainer Jürgen Klinsmann gehen. Jupp Heynckes sprang ein und rettete bis zum Ende der Saison 2008/2009 immerhin noch Platz 2 in der Liga. Im Jahr darauf wurden die Bayern unter Louis van Gaal Meister und gewannen den DFB-Pokal - und verloren das Finale der europäischen Königsklasse gegen Inter Mailand.

Die Spielzeiten 2010/2011 und 2011/2012 waren entscheidend dafür, dass sie beim FC Bayern anfingen darüber nachzudenken, ob sie nicht grundsätzlich etwas ändern müssen. Zweimal triumphierte Borussia Dortmund in der Liga. Im Mai 2012 standen die Bayern dreimal als Zweiter da: Sie hatten nämlich auch das Finale der Champions League im eigenen Stadion gegen den FC Chelsea und das deutsche Pokalendspiel mit 2:5 gegen den BVB verloren.

Ein Trauma, dem die Bayern das folgen ließen, was Präsident Uli Hoeneß bereits vor den beiden verlorenen Endspielen angekündigt hatte: "Wir werden unsere Mannschaft so lange verstärken, bis wir wieder alleine sind. Wir haben das Geld dazu." Das hatten sie. Und sie gaben es klug aus. Sie bauten sich eine Mannschaft, die dominiert und nun unbestritten zu den besten in der Welt des Vereinsfußballs gehört. Aber sie haben es anders gemacht als zum Beispiel bei Paris St. Germain und Manchester City, wo Scheichs auf nahezu vulgäre Art undenkbar viel Geld in die Vereine pumpen - mit bisher mäßigem sportlichen Erfolg.

Beim FC Bayern haben sie mit viel Sinn, Verstand und Weitsicht investiert. Natürlich haben sie sich bei der Konkurrenz bedient, Mario Götze kam im Sommer aus Dortmund, Robert Lewandowski folgt nach dieser Saison. Das wirkt wenig sympathisch, aber so funktioniert das Geschäft. Der BVB hat der Borussia aus Mönchengladbach auch für viel Geld Marco Reus weggekauft, die wiederum lockte Max Kruse aus Freiburg weg. Die Bayern haben sich halt das Privileg erarbeitet, am längsten Hebel zu sitzen. Dass ihre Einkäufe nicht in erster Linie dazu dienten, den Gegner zu schwächen, sondern dazu, die eigene Mannschaft zu stärken, sieht jeder, der sich für Fußball interessiert.

Der alte und neue Deutsche Meister gibt sich nicht mit einem 2:0 zufrieden, er will stets mehr, lässt den Ball laufen, rochiert, gewinnt seine Spiele in der Bundesliga mit 7:0, 6:1, 4:0. Es ist eine Augenweide. Man muss den Verein nicht mögen. Aber wie sagte Campino, der Sänger der Toten Hosen? "Man kann mit Bayern München nur ordentlich als Feind umgehen, wenn man unsachlich bleibt. Sobald man sich an Fakten hält, wird es schwierig."

Quelle: n-tv.de


Der FC Bayern ist wirklich so toll
26.03.14 09:34
FC Bayern

Ein Kommentar von Stefan Giannakoulis

Im Grunde ist es nur eine Vollzugsmeldung: Der FC Bayern München ist nach dem Sieg in Berlin zum 24. Mal Deutscher Meister. Aber hinter dem Erfolg steht weit mehr. Und die Bayern-Hasser haben mittlerweile ein Problem.

Was ist eigentlich so toll an diesem FC Bayern? Also außer, dass die Münchner guten und attraktiven Fußball spielen. Den besten und schönsten im Land. Aber sonst? Gut, sie sind erfolgreich, das ist wahr, Deutscher Meister nach nur 27 Spieltagen, früher als je zuvor eine Mannschaft in der Bundesliga. Aber sonst? Ja, sie vertreten auch in Europa die Liga ganz gut, endlich mal wieder eine Mannschaft, die auch international Maßstäbe setzt. Das hat Klasse, zugegeben. Davon profitiert auch die deutsche Nationalelf. Das war's aber auch, oder?

Okay, die Spieler sind ganz sympathisch, nette junge Männer sind das, Philipp Lahm, Manuel Neuer, Thomas Müller, Toni Kroos, Jerome Boateng und David Alaba wirken, als würden sie auch bei der Schwiegermutter eine gute Figur abgeben. Nur bei Mario Mandzukic sind wir da nicht so sicher. Die Zeiten der Alphamännchen wie Oliver Kahn, Stefan Effenberg und Lothar Matthäus aber sind vorbei. Noch was? Der Trainer, Josep Guardiola, ist auch kein Schlechter. Was hätte er alles falsch machen können, nachdem die Mannschaft mit Jupp Heynckes in der Saison zuvor drei Titel gewonnen hatte. Aber was macht der Spanier? Rotiert wie nichts Gutes, lässt Käpt'n Lahm im Mittelfeld spielen - und erfindet den FC Bayern einfach neu.

Also gut. Mal abgesehen vom guten, schönen, national wie international erfolgreichen Fußball, abgesehen davon, dass Bundestrainer Joachim Löw im Juni mit sechs selbstbewussten Akteuren aus München zur Weltmeisterschaft nach Brasilien fahren kann, abgesehen davon, dass es immer schwerer fällt, diesen Verein so richtig zu hassen und abgesehen davon, dass sie einen der besten Trainer der Welt haben - was ist eigentlich so toll am FC Bayern? Ziemlich viel, ehrlich gesagt.

Kluge Reaktion auf den Verlust der Macht

Dass die Münchner jetzt ganz oben stehen, dass sie dabei sind, eine Ära zu prägen, ist das Ergebnis einer wohl überlegten Entwicklung, das Ergebnis einer klugen Reaktion auf den Verlust der Macht. Fünf Jahre ist es her, da verlor der FC Bayern sein Viertelfinale in der Champions League beim FC Barcelona sang- und klanglos mit 0:4. Es war eine Demütigung, kurz darauf musste Trainer Jürgen Klinsmann gehen. Jupp Heynckes sprang ein und rettete bis zum Ende der Saison 2008/2009 immerhin noch Platz 2 in der Liga. Im Jahr darauf wurden die Bayern unter Louis van Gaal Meister und gewannen den DFB-Pokal - und verloren das Finale der europäischen Königsklasse gegen Inter Mailand.

Die Spielzeiten 2010/2011 und 2011/2012 waren entscheidend dafür, dass sie beim FC Bayern anfingen darüber nachzudenken, ob sie nicht grundsätzlich etwas ändern müssen. Zweimal triumphierte Borussia Dortmund in der Liga. Im Mai 2012 standen die Bayern dreimal als Zweiter da: Sie hatten nämlich auch das Finale der Champions League im eigenen Stadion gegen den FC Chelsea und das deutsche Pokalendspiel mit 2:5 gegen den BVB verloren.

Ein Trauma, dem die Bayern das folgen ließen, was Präsident Uli Hoeneß bereits vor den beiden verlorenen Endspielen angekündigt hatte: "Wir werden unsere Mannschaft so lange verstärken, bis wir wieder alleine sind. Wir haben das Geld dazu." Das hatten sie. Und sie gaben es klug aus. Sie bauten sich eine Mannschaft, die dominiert und nun unbestritten zu den besten in der Welt des Vereinsfußballs gehört. Aber sie haben es anders gemacht als zum Beispiel bei Paris St. Germain und Manchester City, wo Scheichs auf nahezu vulgäre Art undenkbar viel Geld in die Vereine pumpen - mit bisher mäßigem sportlichen Erfolg.

Beim FC Bayern haben sie mit viel Sinn, Verstand und Weitsicht investiert. Natürlich haben sie sich bei der Konkurrenz bedient, Mario Götze kam im Sommer aus Dortmund, Robert Lewandowski folgt nach dieser Saison. Das wirkt wenig sympathisch, aber so funktioniert das Geschäft. Der BVB hat der Borussia aus Mönchengladbach auch für viel Geld Marco Reus weggekauft, die wiederum lockte Max Kruse aus Freiburg weg. Die Bayern haben sich halt das Privileg erarbeitet, am längsten Hebel zu sitzen. Dass ihre Einkäufe nicht in erster Linie dazu dienten, den Gegner zu schwächen, sondern dazu, die eigene Mannschaft zu stärken, sieht jeder, der sich für Fußball interessiert.

Der alte und neue Deutsche Meister gibt sich nicht mit einem 2:0 zufrieden, er will stets mehr, lässt den Ball laufen, rochiert, gewinnt seine Spiele in der Bundesliga mit 7:0, 6:1, 4:0. Es ist eine Augenweide. Man muss den Verein nicht mögen. Aber wie sagte Campino, der Sänger der Toten Hosen? "Man kann mit Bayern München nur ordentlich als Feind umgehen, wenn man unsachlich bleibt. Sobald man sich an Fakten hält, wird es schwierig."

Quelle: n-tv.de

Emma denkt


Männer sind doof...

Letzte Woche klagte mir meine Arbeitskollegin beim Mittagessen ihr aktuelles Liebesleid. Dazu muss man sagen, dass bei – nennen wir sie »Mona« - leider am laufenden Band Liebesleid herrscht.

Erst neulich wurde Mona mal wieder bitter von einem Mann enttäuscht - und dabei hatte alles so gut angefangen. Sie lernten sich an einem Bowling-Abend über Bekannte kennen und verstanden sich auf Anhieb so gut, dass sie sich auch gleich für den nächsten Abend zu einem Date verabredeten. Total spontan und tritratrallalla. Das Date lief gut – und endete in Mona’s weichem Kissentraum von einem (nicht sehr stabilen) Ikea-Bett.

Am nächsten Tag bei der Arbeit dann die altbekannte Leier, Mona schaute alle (gefühlten) zweieinhalb Sekunden sehnsüchtig auf ihr Telefon, ob er geschrieben hat – hatte er nicht. Aber vielleicht per Email, Whats-App, Facebook-Chat oder was weiss der Geier es noch alles für virtuelle Wege gäbe, wenn er sich denn hätte melden wollen? Wollte er offensichtlich nicht. Nichtsdestotrotz, am Abend würde er sich bestimmt melden und gestehen, dass er sie bereits vermisse, war sie überzeugt – auch noch vier Tage später.

Am fünften Tag begann sie langsam die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass der holde Funkenschläger von neulich sie eventuell doch nicht so sehr vermisste, wie sie es sich wünschte. »Wer weiss, vielleicht ist er schüchtern und wartet darauf, dass ich mich melde...?«, schilderte mir Mona ihren darauffolgenden Gedankengang. Und so schrieb sie ihm eine in dreistündiger Gemeinschaftsarbeit mit vier Freundinnen zusammengebrainstormte und auf den Punkt formulierte SMS, die zugleich witzig, sexy, geheimnisvoll, lieblich und dennoch selbstbewusst rüberkommen sollte (was sämtliche daran beteiligten Damen auch bestätigten). Erwartungsvoll drückte Mona auf Senden und stiess mit einem Cüpli mit den Freundinnen an – während sie sich in Gedanken bereits mit ihrem zukünftigen Ehemann und den drei Kindern samstags durch die Innenstadt schlendern sah...

Nach weiteren drei Tagen, die ins Land zogen, ohne eine Reaktion seinerseits, verstand sie die Welt nicht mehr. Sie hatten sich doch so gut verstanden, miteinander gescherzt und gelacht und im Bett war es auch nicht schlecht gelaufen... wieso meldete er sich nicht? Wieso würdigte er ihre witzige, sexy, geheimnisvoll, liebliche und dennoch selbstbewusste SMS mit keinerlei Antwort?

Nochmals eine Woche später hatte sie ihn abgeschrieben, tausendfach verteufelt, in Gedanken geteert und gefedert und bereits damit begonnen, eine Packung Rasensaatmischung über die ganze Sache zu streuen – da erhielt sie eines Abends überraschend eine SMS. »Hey Süsse, hab deine Nachricht leider erst jetzt gesehen, war beruflich zwei Wochen im Ausland. Muss ständig an dich denken, hättest du heute Abend noch Zeit für ein Treffen?«

Na, was hat sie wohl geantwortet, unsere liebe Mona? Dass sie sich für ihn alle Zeit der Welt nehmen würde und sich schon wahnsinnig freue, ihn zu sehen, xoxo! Gesehen haben sie sich am selben Abend dann in der Tat noch - splitterfasernackt im Schein eines Meeres aus Kerzen, dass Mona in ebenso herzklopfender wie östrogenverhangener Erwartung ihres verschollenen Traummannes in ihrem Wohnzimmer angezündet hatte.

Wie das Märchen weiterging...?

...am nächsten Tag bei der Arbeit dann die altbekannte Leier, Mona schaute alle (gefühlten) zweieinhalb Sekunden sehnsüchtig auf ihr Telefon, ob er geschrieben hat – hatte er nicht. Aber vielleicht per Email, Whats-App, Facebook-Chat oder was weiss der Geier es noch alles für virtuelle Wege gäbe, wenn er sich denn hätte melden wollen? Wollte er offensichtlich nicht. Nichtsdestotrotz, am Abend würde er sich bestimmt melden und gestehen, dass er sie bereits vermisse, war sie überzeugt – auch noch vier Tage später.

Und die Moral von der Geschicht’? Männer sind doof. Und Frauen auch.


(Quelle, wie immer, wenn Emma denkt: https://www.facebook.com/emmadenkt)

Dienstag, 25. März 2014

Streit anfangen



... außer ein verdammter song ...

Historie



Historie eines Vorhabens:

01.02: Start der Aktion „Meine Fastenzeit“.
Ziele: Kein Alkohol, kein Fleisch, keine Süßigkeiten, jeden Tag bewusst etwas „Gesundes“. 4 Ausnahmen pro Monat.
01.02: 1. Ausnahme: Alkohol, Einweihungsfeier in München
19.02: 2. Ausnahme: Alkohol, Champions League Hinspiel vs. Arsenal London

11.03: 3. Ausnahme: Alkohol, Champions League Rückspiel vs. Arsenal London
15.03: 4. Ausnahme: Alkohol, Allianzarenabesuch vs. Leverkusen
(Ausnahmen für Februar aufgebraucht)
17.03: Neu: Regeln gelten nicht im Urlaub. Urlaub von 17-20.03.
12.03: Neu: Weitere Ausnahmen: Bevor ich Sachen wegschmeiß, darf ich sie naschen/trinken. (Missbrauch ausgeschlossen)
22.03: 1. Ausnahme: Alkohol, Bundesliga vs. Mainz (und Frust)

Ein Protokoll zu schreiben, verhindert, dass man sich selbst bescheißt. 

Samstag, 22. März 2014

Gut und Böse


https://de.screen.yahoo.com/blumio-rap-da-news-episode-152220910.html

Sollte man vielleicht noch regelmäßiger im Auge behalten ..
Wer weiß, vielleicht schaff ichs ja mal, ein subjektives Best-Of hier reinzustellen?
Schön wärs...


Sonntag, 16. März 2014

Die Agrarindustrie


Die Agrarindustrie läuft Sturm gegen dieses Video:

http://blog.campact.de/2014/02/die-agrarindustrie-laeuft-sturm-gegen-dieses-video/?utm_source=post-facebook&utm_medium=social&utm_term=rinderhaltung&utm_content=blog&utm_campaign=%2Fagrarwende

Alternativ zu finden auf:

http://www.youtube.com/watch?v=4y6CPx-LrFw

Gefängnis oder Schloß?




Na, was spricht dein Kopf heute so?

Freitag, 14. März 2014

Emma denkt


Please, please, please, let me get what I want

Wir Menschen sind schon lustig, irgendwie. Stets wollen wir irgendetwas. Unbedingt. Und am besten gleich sofort. Und was ist, wenn wir es dann haben...? Dann schmilzt unser Interesse daran allzu oft schneller dahin, als ein Schokoladeneis in der mittäglichen Sommerhitze. Denn dann wollen wir schon wieder das nächste. Unbedingt. Und am besten gleich sofort.

Geht es dabei also viel eher um den grundsätzlichen, sich endlos wiederholenden Akt des »etwas Wollens und schliesslich auch Bekommens«, als um das jeweils Gewünschte an sich? Ich finde, es spricht einiges dafür. Das würde ja aber heissen, dass uns gar vieles, nach dem wir in unserem Leben so streben, an und für sich gar nichts bedeutet. Auch das mag durchaus sein. Das Dumme ist bloss, wir werden uns dessen kaum je bewusst.

Ein Beispiel: Ich halte endlich das lange herbeigesehnte iPhone wasauchimmerfüreineversion in den Händen – nicht ganz so selig darüber, wie ich mir in meiner Vorfreude ausgemalt hatte, aber immerhin. Nur drei Monate später aber erscheint bereits ein noch neueres iPhone und mein ganzes Streben und Sehnen richtig sich postwendend auf eben jenes neue, bessere, schönere, weil sich noch nicht in meinem Besitz befindende Exemplar. Bloss, was ist mir dasjenige, welches ich ehemals stolz in den Händen hielt, denn dann noch wert? Nichts und wieder nichts, obwohl es sich noch immer um exakt dasselbe Gerät handelt, das ich vor einem halben Jahr soooo unbedingt und um alles in der Welt haben wollte.

Das Prinzip ist an sich paradox. Und dennoch, ebenso funktioniert es doch auch mit schönem Schmuck, Schuhen, Autos, Esstischen, Einfamilienhäusern, Ferienreisen, Arbeitsstellen, Ruhm und Ehre, Lebensabschnitts- und Ehepartnern... je mehr wir bereits haben, nach umso mehr und immer Neuem verlangt es uns und – noch viel schlimmer – umso weniger ist uns das, was wir haben, schlussendlich wert. Ein wahrer Teufelskreis! Und da fragen wir uns noch, wieso wir einfach nicht glücklich werden mit unserem Leben...?

Es ist doch so, wir leben im Überfluss, häufen mehr oder (oftmals auch) weniger sinnvolle Dinge an, rennen scheuklappenverblendet Trends und Hypes hinterher, haben im Grunde so so so viel... und klingen dennoch stets ebenso verzweifelt wie »The Smiths« in einem ihrer schönsten Songs: »…so please, please, please, let me, let me, let me - let me get what I want this time...«

…Oh, traurige, verkehrte Welt.

Hey Du...




Warum ich Dir das jetzt erzähle weiß ich nicht genau,

wahrscheinlich weil du grad so guckst mit deinen weinerlichen Augen...

Donnerstag, 13. März 2014

Mittwoch, 12. März 2014

Freie Tage


Zitat des Tages vom 02.02.2014:

"Wenn deine Seele keinen Sonntag hat, dann verdorrt sie."

(Albert Schweitzer, deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker etc)

Dienstag, 11. März 2014

Holt Euch den Thron!



Freiburg, eigentlich ne schöne Stadt




In einer dunklen Nacht in Freiburg ist mir der Sänger/Frontmann über den Weg gelaufen, hat mit mir das ein oder andere Bier geteilt und mir ne Promo-CD in die Hand gedrückt.
Was soll ich sagen? Ich lern gern gute Leute kennen .. die dazu auch noch gute Musik machen. Werbung!

Ein richtiges Herz in der Brust


Zitat des Tages vom 01.02.2014:

"Wenn man kein Herz in der Brust hat, kann man nicht für die große Menge schreiben."

(Heinrich Heine, deutscher Dichter, Schriftsteller und Journalist)

Arrogante Katzen



Erfüll seinen Wunsch!

Sonntag, 9. März 2014

Trennung einer Kuh von ihrem Kalb



Müsst ich schon echt nen guten Grund finden vor mir selbst,
falls ich irgendwann mal wieder Fleisch esse.

Ohne Garantien


Zitat des Tages vom 29.01.2014:

"Liebe heißt, dass wir uns dem anderen ganz ohne Garantie ausliefern."

(Erich Fromm, amerikanisch-deutscher Psychoanalytiker)

Zusammen ein Bierchen!!!!!!!!!!



Schöne Momente, wirklich wahr...

Samstag, 8. März 2014

Der eigenen Nase folgen




Instinkten glauben?

Emma denkt


Die ewige Krux mit der Selbstliebe

Eine Redensart besagt, dass Selbstliebe die unverzichtbare Grundlage dafür sei, andere lieben zu können. Ich weiss nicht recht, ob ich daran glauben soll. Ich bin mir sicher, in meinem bisherigen Leben geliebt zu haben – so richtig. Mit der Liebe zu mir hingegen tue ich mich seit jeher schwer, drohe ich meinem Selbst vielmehr alle paar Wochen auf’s Neue mit dem Scheidungsanwalt.

Woran erkennen wir sie eigentlich, die Liebe zu uns selbst? Wir sind uns vermutlich einig, dass sie sich nicht darin äussert, dass man stundenlang verzückt vor dem Spiegel steht und sich selbst anhimmelt – das nennt man Narzissmus. Bedeutet mich selber zu lieben, dass ich alles gut finde, was ich tue und lasse? Bedeutet es, dass mein eigenes Wohl für mich an allererster Stelle steht? Oder ist sie nicht viel eher mit der tiefen inneren Überzeugung gleichzusetzen, dass ich gut bin, wie ich bin – völlig egal, wie ich denn nun bin?

Bis heute ist es mir nicht gelungen, obige Überzeugung zu verinnerlichen. Wäre ich nicht viel besser, interessanter, liebenswürdiger, wenn ich dies und das auch noch könnte, mir jenes nicht so verdammt schwer fallen würde und ich überhaupt mehr wäre wie all diejenigen, die ich bewundere und beneide…? Mit solchen Überlegungen kasteie ich mich jeweils meilenweit weg von jeglicher Form der Selbstakzeptanz, in düstere Gedankengegenden, wo man das Wort »Liebe« nicht mal mehr zu buchstabieren weiss.

Ich bin mir bewusst, auf welch verlorenem Posten ich mit solcherlei Einstellungen kämpfe. Ich kann mich noch so sträuben – ich werde immer ich sein, egal was ich tue und egal was kommt. Wäre da bloss nicht der ewige Zweifel, gut genug zu sein – interessant genug, fähig genug, intelligent genug, ehrgeizig genug, hübsch genug, kreativ genug, sympathisch genug, integer genug, liebenswert genug… Und das ganze wofür? Der eine mag mich, die andere nicht – das kann ich nicht ändern und werde es niemals können.

Ja, sie verdriesst mich, diese sehnsüchtige Gefallsucht, die mir innewohnt. Nur zu gerne würde ich ihr abschwören, mich weniger abhängig von Urteilen anderer machen. Wie gesagt – bisher ist es mir nicht gelungen. Und so habe ich es mir angewöhnt, mir zumindest nicht anmerken zu lassen, wie sehr mich Abneigung verletzt, mich schon leise Kritik in wahre Sinnkrisen stürzt und wie pausenlos mein taumelndes Ego nach Anerkennung lechzt…

Bloss, das macht die Sache nicht besser. Im Gegenteil. Wir vergeuden so viel Energie damit, Schutzwälle und meterhohe Mauern um unsere Herzen herum zu errichten – um uns möglichst unverletzlich zu machen. Sind wir uns bewusst, dass wir uns so weniger dem Schmerz, als vielmehr all dem Wertvollen versagen, was das Leben für uns bereit hält? Vielleicht liegt des Rätsels Lösung ja eben da, im Zulassen. Einschüchtern kann mich doch im Grunde nur das, dem ich mich nicht offen stelle. Und mit Freude oder gar Glück erfüllen kann mich ebenfalls bloss jenes, dem ich mich nicht von Vornherein verschliesse.

Womöglich setzt genau hier denn auch besagte Liebe zum eigenen Ich an – nämlich, indem ich es mir selbst gestatte, mit offenem statt mit von innen verriegeltem Herzen durchs Leben zu gehen. Weil irgendwo tief in mir eben doch die Überzeugung schlummert, dass auch meines es wert ist, offen vor mir hergetragen zu werden, ebenso wie jedes andere auch. Denn sie sind ansteckend, die offenen Herzen. Und ich meine - was für ein Glück!

Langeweile?



Ich glaub, die "Serie" kann man sich mal öfter anschauen auf Youtube..

Freitag, 7. März 2014

Ich hab was verloren



Ich glaub, Du wurdst mir gestohlen ..

Einen Freund / eine Freundin fürs Ende der Welt



Abgehakt.
Wer "Sweet Home Alabama", "Tatsächlich Liebe", "Schlaflos in Seattle" und ähnliche Streifen mag, hat hier nun von mir nen guten Filmtipp bekommen.
Besser als erwartet gewesen.

Langsam, langsam



Raise your hopeful voice,
you have a choice...

Straight


Zitat des Tages vom 28.01.2014:

"Formel meines Glücks: Ein Ja, ein Nein, eine gerade Linie, ein Ziel."

(Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph)

ToDoListen



Aufschieben .. ist ne Fähigkeit, die nicht jeder hat.

Mittwoch, 5. März 2014

Aggro.tv




"Sie" machen uns..

Emma denkt


»1000 und mehr Gefühle für die es keinen Namen gibt«

Es gibt da ein ganz wunderbares Buch, »1000 Gefühle für die es keinen Namen gibt« von Mario Giordano. Darin sind, wie der Titel bereits verrät, exakt tausend Gefühle aufgelistet, die es zu entdecken oder an die sich zu erinnern gilt. Hier ein paar Beispiele, die es mir besonders angetan haben:

25 Der Stolz auf die eigene Playlist.
124 Die Einsamkeit nach dem Abschied.
134 Die Lust, hemmungslos abzulästern.
153 Die Sehnsucht, sich in Luft aufzulösen.
184 Verlorenheit im Universum.
214 Die Verbitterung über einen einsamen Sonntag.
291 Neid auf Deppen.
307 Die Trauer beim Anblick grosser Schönheit.
339 Die Verwunderung, dass das gerade witzig war.
438 Die Vorfreude auf den ersten Kaffee am Morgen.
444 Selbstverachtung beim Pommesessen.
448 Die Wut über den Smiley am Ende des Satzes.
641 Die Erleichterung, nicht gefragt worden zu sein.
838 Die Angst, sich ständig zu verlieben.
852 Hungermüdepipidurst.
974 Die Zuversicht, dass irgendwann der Tag kommt.

...

In einer Art Vorwort regt der Autor seine Leser ausserdem an, die Liste um eigene Gefühle zu erweitern und diese wiederum mit anderen zu teilen. Nun denn, hier ein paar Vorschläge meinerseits:

1001 Die Verzweiflung ob der Traurigkeit anderer.
1002 Verstockte Wut über gut gemeinte Ratschläge.
1003 Dankbarkeit über ein Lächeln.
1004 Der Stolz, wenn der Marmeladenglasdeckel nachgibt.
1005 Die Enttäuschung, wenn er sagt, er mag dich und es genauso meint.

...und eure?

Mittlerweile 17 Jahre







Man muss auch einfach mal feiern können!
FK 10 - Der Rest kann gehn!

Dienstag, 4. März 2014

Es kann alles verändern...

6-Day Visit To Rural African Village Completely Changes Woman’s Facebook Profile Picture



ST. LOUIS—Calling the experience “completely transformative,” local 22-year-old Angela Fisher told reporters Tuesday that her six-day visit to the rural Malawian village of Neno has completely changed her profile picture on Facebook. “As soon as I walked into that dusty, remote town and the smiling children started coming up to me, I just knew my Facebook profile photo would change forever,” said Fisher, noting that she realized early in her nearly weeklong visit just how narrow and unworldly her previous Facebook profile photos had been. “I don’t think my profile photo will ever be the same, not after the experience of taking such incredible pictures with my arms around those small African children’s shoulders. Honestly, I can’t even imagine going back to my old Facebook photo of my roommate and I at an outdoor concert.” Since returning, Fisher said she has been encouraging every one of her friends to visit Africa, promising that it would change their Facebook profile photos as well.

(Quelle: http://www.theonion.com/articles/6day-visit-to-rural-african-village-completely-cha,35083/?ref=auto)

Leistung?


Zitat des Tages vom 15.12.2013:

"Die kostbarsten Geschenke kann niemand kaufen - und doch kann sie sich jeder leisten."

(Jochen Mariss)

Als gäbs kein Gestern mehr..




Und der Himmel .. hat sich langsam gedreht.

Montag, 3. März 2014

Sonntag, 2. März 2014

Menschen, die Tiere quälen


http://www.sat1.de/tv/der-grosse-waren-check-wissen-was-drin-ist/video/daunendecken-durch-tierquaelerei-clip

Und, was fühlt Ihr dabei?

Canelo wartet


Es war Mitte der 80er Jahre. Canelo war der Hund eines alten Mannes aus einem kleinen Ort in Spanien, Cadiz. Canele war ein treuer Begleiter seines Herrchens. Er folgte ihm auf Schritt und Tritt. Und obwohl Canelo ein Hund war, kann man sagen, dass die beiden, beste Freunde waren.
Einmal in der Woche musste Canelos Herrchen zur Dialyse im nahegelegenen Krankenhaus. Auch hier begleitete Canelo seinen Freund. Die Krankenhausverordnungen ließen jedoch, verständlicherweise keine Hunde zu, daher wartete Canelo auf sein Herrchen. Immer links neben der Eingangstür.

Eines Tages starb Canelos Herrchen im Krankenhaus. Canelo wartete, wie immer links neben der Eingangstür, aber sein Freund kam nicht. Canelo wartete. Er wartete und wartete. Aus einer Stunde wurde ein Tag. Aus einem Tag wurden zwei. Weder der Hunger noch der Durst ließen ihn von seinem Plätzchen weichen. Es regnete. Die Sonne knallte. In der Nacht war es kalt. Canelo wartete. Bestimmt würde sein Herrchen bald kommen – und dann ab nach Hause.
Die Bewohner aus Cadiz bemerkten natürlich den Hund. Sie gaben ihm Wasser und versorgten ihn mit Futter, hierbei wechselten sie sich in regelmäßigen Abständen ab. Zwölf Jahre wartete Canelo auf sein Herrchen. Er akzeptierte weder eine andere Familie, noch ließ sich der clevere Hund einfangen.

Am 09.Dezember 2002 starb Canelo vor dem Krankenhaus. Die Ursache ist leider nicht mehr nachvollziehbar, nach all den Jahren. Einige Quellen sprechen von einem Autounfall, andere sagen, er sei an seinem Warteplatz einfach ruhig eingeschlafen.

In Gedenken an Canelo hat die Stadt Cadiz ein Denkmal errichtet. Es soll uns daran erinnern, wie stark die Treue, Hingabe und bedingungslose Liebe eines Tieres sein kann.

In kleinen Dingen


Zitat des Tages vom 12.12.2013:

"Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeiten in kleinen Dingen."

(Wilhelm Busch, Schriftsteller)

Dringend vor der Haustür kehren





Ob sich die positiven und negativen Kräfte die Waage halten?
Wenn nicht ... wer ist stärker?

Samstag, 1. März 2014

Veganesen-Argumente


Und er dann so ...





In 4 Monaten und 1 Tag bin ich dann 2 Jahre Vegetarier.


Berühmte Zitate von Vegetariern:


Albert Einstein (1879 - 1955, Physiker; Nobelpreisträger für Physik 1921):

"Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung."

Friedrich Nietsche (1844 - 1900, deutscher Philosoph):

"Die Vernunft beginnt bereits in der Küche."

Mahatma Gandhi (1869 - 1939, indischer Politiker und Vertreter des gewaltlosen Widerstandes):

"Ich glaube, dass geistiger Fortschritt an einem gewissen Punkt von uns verlangt, dass wir aufhören, unsere Mitlebewesen zur Befriedigung unserer körperlichen Verlangen zu töten."
"Die Größe und den Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt."

Christian Morgenstern (1871 - 1914, deutscher Dichter):

"Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müßte, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Unermessliche steigen."

Leonardo da Vinci (1452 - 1519, ital. Universalgenie):

"Wahrlich ist der Mensch der König der Tiere, denn seine Grausamkeit übertrifft die ihrige. Wir leben vom Tode anderer. Wir sind wandelnde Grabstätten!"
"Ich habe schon in jüngsten Jahren dem Essen von Fleisch abgeschworen, und die Zeit wird kommen, da die Menschen, wie ich, die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder."


Alexander von Humboldt (1776 - 1859, deutscher Gelehrter):

"Grausamkeit gegen Tiere kann weder bei wahrer Bildung noch wahrer Gelehrsamkeit bestehen. Sie ist eines der kennzeichnendsten Laster eines niederen und unedlen Volkes."

Ralph Waldo Emerson (1803 - 1882, amerikan. Dichter und Philosoph):

"Sie haben soeben zu Mittag gegessen; und wie sorgfältig auch immer das Schlachthaus in einer taktvollen Entfernung von einigen oder vielen Kilometern verborgen sein mag - Sie sind mitschuldig."


Richard Wagner (1813 - 1883, deutscher Komponist):

"Ich weiss nicht, wie der Liebe Gott einmal mein Lebenswerk bewerten wird. In den letzten Wochen habe ich fünfzig Partiturseiten vom "Parsifal" geschrieben und drei jungen Hunden das Leben gerettet. Warten wir ab, was gewichtiger auf die Waagschale drücken wird."


Leo Tolstoi (1828 - 1910, russischer Schriftsteller):

"Wenn der Mensch ernstlich und aufrichtig den moralischen Weg sucht, so ist das erste, wovon er sich abwenden muß, die Fleischnahrung. ...Vegetarismus gilt als Kriterium, an welchem wir erkennen können, ob das Streben des Menschen nach moralischer Vollkommenheit echt und ernst gemeint ist. ...Der Mensch kann leben und gesund sein, ohne dass er zu seiner Ernährung Tiere tötet. Wenn er also Fleisch ißt, ist er mitschuldig am Morde von Tieren, nur um seinem Geschmack zu schmeicheln. So zu handeln ist unmoralisch."


Wilhelm Busch (1832 - 1908, deutscher Maler, Zeichner und Dichter):

"Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur die Menschenfresserei, sondern jede Art des Fleischgenusses als Kannibalismus gilt."

(Quelle: http://www.vegetalis-catering.de/index.php/vegetarismus/beruehmte-vegetarier-zitate)

Und nun alle tief Luft holen




Und dann schalte ich auf Durchzug .. und träume vor mich hin ..