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Mittwoch, 10. September 2014

Wird nachgeholt.


Internet auf dem Camino Primitivo ist ... wie der Name schon sagt.
Leider kann ich meine Berichterstattung aktuell nur schriftlich taetigen.
Wird aber alles nachgeholt, versprochen...


Freitag, 5. September 2014

16. Momentaufnahme I


Eingefangene Situation:

Um mich herum am Bahnsteig befinden sich ca. 15 Personen.
Alle außer mir haben entweder ein Handy, ein Eis oder ein/en Kind/erwagen in der Hand.
Ich freu mich drauf, ab morgen mein Handy mal längerfristig aus zu schalten und nur einmal am Tag kurz an, um eventuell doch wichtige Informationen zu erreichen.

15. Eine alte Lehre


Den Lesern meiner bisherigen Reiseberichte dürfte das Alles bekannt vorkommen.

Murphys Gesetzt besagt, dass schief geht, was schief gehen kann.

Und der einzige Weg, das zu ertragen, ist im Voraus fest zu legen – und zwar, dass man sich nach jedem Ärgernis nicht lange damit aufhält, sondern direkt den nächsten Schritt geht.

Ja, eine alte Lehre – eigentlich jedem bekannt – und doch so leicht zu übersehen.

Donnerstag, 4. September 2014

14. Gegenwind I


Zwei Einträge – und schon ist es soweit. Ich darf gefürchtete Worte notieren: ZU FRÜH GEFREUT!

15.30 Uhr saß ich im Zug. Alleine in meinem Abteil. Doch darüber hab ich mich mehr gefreut als dass es mich irritierte. Essen, gemütlich machen, läuft. 15 Minuten später die ernüchternde Erkenntnis: Es bewegt sich nichts. Die Suche nach Schaffner oder Zugpersonal verläuft sich im Sand. Ich bin hier falsch.
Schon auf den ersten 100km von Zuhause also der erste Rückschlag.
Grandios.

13. Fahrplan


Bamberg ab 14.36 Uhr,
Nürnberg an 15.19 Uhr,
Nürnberg ab 15.36 Uhr,
München an 18.19 Uhr.

Wenn alles halbwegs klappt, werd ich dann mit Euch, Franzi, Dani, Sabsi, Isi, Roxi, P, den Abend verbringen. Ob auf dem Tollwood-Festival, beim Wikinger-Schach, irgendwas im Grünen oder auf dem Balkono ist mir dann fast egal – wird schön, Euch alle mal wieder zu treffen.

Wenn man mich fragt, dauert der Abend dann heute gleich mal sehr lang. Für mich endet die Nacht vermutlich so circa um 4.30 Uhr, da ich kurz nach 5 am Busbahnof an der Hackerbrücke sein uss, von wo dann mein Bus aufbricht. Und da anschließend eine 28-Stunden-Fahrt vor mir liegt, würde es mir nichts ausmachen, möglichst viel davon zu verschlafen.

Insofern: Der Abend kann kommen.

12. Start


Und nun sitz ich also schon wieder hier. Der Zug rollt. Und er bringt mich an mein erstes Etappenziel auf meiner Reiste nach und durch Spanien: Nach München.
Langsam erfüllt mich etwas Optimismus. Optimismus, dass es jetzt los geht, dass ich schon mittendrin stecke – vor allem aber, dass ich mir sämtliche Sorgen am Ende vielleicht umsonst gemacht habe. Es wird klappen.
Einiges allerdings hat auch dieses Mal erst in letzter Minute – oder sogar später erst geklappt. Mein Abreisetermin hat sich mehrere Male verschoben, meine Wanderschuhe hab ich mir erst vor 2 Wochen gekauft und, ganz knapp heute vor Abfahrt noch mit Einlagen verstärkt in der Hoffnung, das fehlende Einlaufen wird sich so auf dem Weg nicht rächen.
Doch nun werde ich ruhig. Der Zug rollt. Die Zeit gehört mir.
Jakobsweg – Du kannst kommen.

11. Es


beginnt.

10. Regelmäßigkeit der Posts


Kleine Information zwischendurch:

Immer, wenn meine Posts hier ein wenig auf sich warten lassen, komm ich entweder nicht dazu, sie online zu stellen aufgrund fehlender Internetmöglichkeiten - ODER es ereignet sich gerade Unglaubliches.

Im aktuellen Fall .. ist es Letzteres.
Seid gespannt.

(Die Posts erscheinen hier immer zur vollen Stunde, frühestens um 9 Uhr früh, spätestens um 20 Uhr. Im Normalfall zumindest.)

Mittwoch, 3. September 2014

9. Urlaub in diesem Jahr



Während Ihr dies hier lest, bin ich also schon auf dem Weg.
Diese Posts sind hier noch vorbereitet, wann ich genau das erste Mal dort online kommen kann, weiß ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Fakt ist allerdings, dass ich wieder heiß bin.
Ich habe Lust auf Schreiben, auf Ruhe, auf Pilgern, auf Neues - auf ein neues, großes Abenteuer.

Deswegen stand eine andere Art von Urlaub wohl auch von Anfang an gar nicht zur Debatte. Jakobsweg, Du hast mich süchtig gemacht.


8. On the Way


Hach, Du hast mir gefehlt.


7. Der Fahrplan


Der neue Plan:

Den Camino del Norte (also den Küstenweg) von Santander bis Oviedo,
über Oviedo dann über den Camino Primitivo (den ältesten aller Wege),
ab Palas de Rey dann über den Camino Frances (den ich schon mal gelaufen bin) bis Santiago.

Hier gut nachzuvollziehen: 


Geografisch gesehen:



Blau, hellblau, orange:


6. Murphys Kreislauf


Es war einmal...

„Sind Sie bereit, bereit für das Unbekannte?
Für eine neue Erfahrung, die alles in Frage stellen könnte, was Sie zu wissen glauben?
Was Sie jetzt sehen werden, wird Ihr Bewusstsein verändern, denn hinter der vertrauten Realität lauert das Unfassbare.
Hinter dem Sichtbaren verbergen sich geheimnisvolle Rätsel. Hinter dem Augenscheinlichen liegt noch eine andere Wahrheit.
Die nächste Stunde versetzt Sie in eine Welt jenseits aller Vorstellungskraft.
Sie überschreiten die Grenze in die unbekannte Dimension.“

(Quelle: Outer Limits)


Es hat also alles damit angefangen, dass ich auf meinem Weg nach München auf meinem einzigen Umsteigebahnhof in den Zug einstiegen bin, in den ich laut Reiseausdruck steigen sollte.

Schon dann durfte ich lernen, was es heißt, unter Murphys Gesetz zu leiden.
Es geht schief, was schief gehen kann.

Ich habe nur nicht erwartet, dass so viel schief gehen wird.




Dienstag, 2. September 2014

5. So gehen..



Mein neues Profilbild in Facebook übrigens.
Entfernte Bekannte werden wohl nicht erkennen, dass das gar nicht ich auf dem Bild bin. Der Witz allerdings dürfte ankommen.

Ich bin unterwegs!

4. Weltanschauung durch Welt anschauen


Die gefährlichste Weltanschauung aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.

(Alexander von Humboldt)

3. Reisefieber



Wo willst Du hin,
wo will ich hin ..
ey, einfach weit weg.